Die Stiftung Schüler Helfen Leben

Langfristige Hilfe für den Balkan!

Am 1. März 2002 gründete Schüler Helfen Leben e.V. die erste Stiftung Deutschlands, die von jungen Erwachsenen geführt wird: die Stiftung Schüler Helfen Leben. Das Hauptziel ist dabei, die Projekte in Südosteuropa langfristig zu betreuen und finanziell abzusichern.

Seit Jahren wachsen die Aufgaben von Schüler Helfen Leben: Das SHL-house in Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) und das Jugendzentrum in Orahovac/Rahovec (Kosovo) sind feste Anlaufstellen in der Region geworden. Aktivitäten wie die Schülervertretungs- und Jugendmedienarbeit in Bosnien-Herzegowina, sowie multiethnische Austausche und Kooperationsprojekte erreichen immer mehr Jugendliche. Neue Projekte zusammen mit lokalen Partnern können zu Modellen für ganz Südosteuropa werden.

Damit wächst auch die Verantwortung, die Schüler Helfen Leben in Südosteuropa übernommen hat. Um dieser Verantwortung langfristig gerecht zu werden, mussten Strukturen entwickelt werden, die im Gegensatz zu einem Verein in der Lage sind, langfristige finanzielle Planungssicherheit für die Projekte zu garantieren. Die am besten geeignetste Form dafür ist eine Stiftung.

Die Stiftung Schüler Helfen Leben mit Sitz in Berlin ist für die umfassende Betreuung und Finanzierung der laufenden Projekte in Südosteuropa zuständig. Sechs engagierte Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Spendengelder des Sozialen Tages genau dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden - in Jugend- und Bildungsprojekten auf dem Balkan.

Keine guten Aussichten für Jugendliche im Kosovo

 

Zwei Jahre nach der Unabhängigkeit des Kosovo ist die Situation von Jugendlichen weiterhin schlecht

Berlin, 17.02.2010 - Heute vor zwei Jahren wurde das Kosovo unabhängig erklärt. Die Stiftung Schüler Helfen Leben möchte anlässlich dieses Tages darauf aufmerksam machen, dass die Lebenssituation von Jugendlichen in diesem von Krieg, Korruption und Armut gebeutelten Land weiterhin schlecht ist. Mehr als 50% der Bürger des Kosovo sind Jugendliche. Wiederum die Hälfte der Jugendlichen ist arbeitslos und besonders von Armut betroffen. Viele von ihnen haben nicht einmal die Möglichkeit, nach der Grundschule eine weiterführende Schule zu besuchen, da sie ihre Familien ernähren müssen. Immer mehr von ihnen ziehen vom Land in die Städte, in der Hoffnung auf Arbeit. Leider oft vergeblich.

Bisher hat die kosovarische Regierung nur wenig unternommen, dass Jugendliche ihre bürgerlichen Rechte und Pflichten im politischen Entscheidungsprozess ausüben können. Sowohl auf lokaler, als auch auf regionaler und nationaler Ebene haben Jugendliche bisher kaum Mitspracherechte. Die geringen Beteiligungsmöglichkeiten und die weit verbreitete Korruption nehmen den Jugendlichen die Lust und den Mut, in der Gesellschaft aktiv zu werden und ihre Rechte einzufordern. Vielmehr sind sie resigniert und denken, dass sie an der vorherrschenden Armut und der hohen Arbeitslosigkeit ohnehin nichts ändern können.

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"Balkan jetzt erst recht!" Unsere Podiumsdiskussion am Sozialen Tag 2009

Wir befinden uns in der saarländischen Landesvertretung in Berlin Mitte. Ministerialdirigent Jürgen Lennartz begrüßt uns enthusiastisch: "Ihre Podiumsdiskussion liegt mir besonders am Herzen. Ich kenne die Situation auf dem Balkan aus privaten Gründen gut und weiß, dass die Hilfsbedürftigkeit dieser Region weiterhin besteht."

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Marieluise Beck und Sasa Stanisic bei SHL

Podiumsdiskussion 18.06.2009 088

Podiumsdiskussion 18.06.2009 127

Podiumsdiskussion 18.06.2009 137

Podiumsdiskussion 18.06.2009 145

Podiumsdiskussion 18.06.2009 029

Podiumsdiskussion 18.06.2009 051

Podiumsdiskussion 18.06.2009 056

Podiumsdiskussion 18.06.2009 065

Podiumsdiskussion 18.06.2009 072

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