Das Projekt steht für gleichberechtigtes Leben und sexuelle Selbstbestimmung und richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche mit LGBTIQ*-Hintergrund. Viele von ihnen verlassen ihre Heimat aufgrund von Diskriminierung durch die Gesellschaft und Politik. Das Projekt setzt sich für die Rechte von LGBTIQ* ein, um Diskriminierung zu reduzieren und somit Migration vorzubeugen.

  • Ort, Land:
    Bosnien und Herzegowina
  • Partnerorganisation:
    Sarajevo Open Centre (SOC)
  • Laufzeit:
    01.09.2018 – 31.08.2020
  • Jährliche Fördersumme:
    ca. 120.000 €

Herausforderungen

Menschen, die eine andere sexuelle Orientierung oder Identität haben als die Mehrheit der Gesellschaft, werden in Bosnien und Herzegowina häufig diskriminiert. Viele dieser Menschen, die man LGBTIQ* (Lesbian, Gay, Bisexual, Trans*, Intersexual, Queer) nennt, fühlen sich deshalb gezwungen ihre Heimat zu verlassen. Dort können sie kein freies und friedliches Leben führen. Diese starke Diskriminierung geht von der Gesellschaft und auch von Teilen der politischen Führung aus.

Handlungsansätze

Das Projekt setzt sich für die Rechte von LGBTIQ* ein, um Diskriminierung zu reduzieren und langfristig Migration vorzubeugen. Darüber hinaus wird Aufklärungsarbeit geleistet: Die Menschen sollen darüber informiert werden, was sie nach ihrer Auswanderung in ein anderes Land erwartet und welche Probleme auftreten können. Es soll dadurch kritisch diskutiert werden, ob eine Auswanderung die einzige Möglichkeit ist.

Das Besondere

Sarajevo Open Centre möchte langfristig die Lebenssituation der sogenannten „LGBTIQ*-Gemeinschaft“ in ganz Bosnien und Herzegowina verbessern. Dazu gehören aber auch diejenigen, die sich nicht mit dem Geschlecht identifizieren, mit dem sie geboren wurden.

Weitere Informationen: www.soc.ba/en/