Das Projekt steht für gleichberechtigtes Leben und sexuelle Selbstbestimmung und richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche mit LGBTIQ*-Hintergrund. Viele von ihnen verlassen ihre Heimat aufgrund von Diskriminierung durch die Gesellschaft und Politik. Das Projekt setzt sich für die Rechte von LGBTIQ* ein, um Diskriminierung zu reduzieren und somit Migration vorzubeugen.

  • Ort, Land: Bosnien und Herzegowina
  • Laufzeit: 01.09.2018 – 31.08.2020
  • Jährliche Fördersumme: ca. 120.000 €

Herausforderungen

Das Projekt fördert die Teilhabe von Geflüchteten an der jordanischen Gesellschaft. Dadurch ergibt sich die Herausforderung, eine Grundlage für ein friedliches Miteinander zu schaffen. In dem Zentrum werden abwechslungsreiche Freizeit- und Bildungsaktivitäten und Hausaufgabenbetreuung angeboten. Geflüchtete und jordanische Kinder und Jugendliche kommen in Kontakt.

Handlungsansätze

Kindern und Jugendlichen soll die Möglichkeit gegeben werden, ihr Leben aktiv mitzugestalten. Sie können an einem Teamleiter*innen-Programm teilnehmen, bei dem sie lernen, Workshops mit Gleichaltrigen durchzuführen. Ihre erlernten Fähigkeiten können bei der Planung von kleineren Veranstaltungen in ihren jeweiligen Gemeinden genutzt werden. Außerdem erhalten viele Mädchen und Jungen finanzielle Hilfe, damit sie wieder zurück in die Schule können.

Das Besondere

Den Kindern und Jugendlichen soll vor allem der Weg in die Schulen geebnet werden, damit sie Bildung erhalten und so ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz in der Zukunft steigern. So soll Armut verringert und ihr Platz in der Gesellschaft auf lange Sicht verbessert werden.

Soziale Exklusion und Diskriminierung sollen bekämpft und den Familien auf lange Sicht geholfen werden, selbständiger und unabhängiger zu werden und ihre Lebenssituation zu verbessern.

Weitere Informationen: www.collateralrepairproject.org