Dieses Projekt in Tuzla, Bosnien und Herzegowina, besteht aus einem Versorgungsraum, der mit dringend benötigten Lebensmitteln, Kleidung und Hygieneartikel ausgestattet ist, die von jungen Geflüchteten abgeholt werden können. In diesem Rahmen soll auch der Zugang zu medizinischer Versorgung sowie psychologischer und pädagogischer Betreuung sichergestellt werden.

  • Ort, Land:
    Tuzla, Bosnien und Herzegowina
  • Laufzeit:
    15.05.2021 - 31.03.2022

Herausforderungen

An der bosnisch-kroatischen Grenze spitzt sich die Lage immer weiter zu: Seit der Schließung der sogenannten „Balkanroute“ stranden dort seit Monaten Menschen auf der Flucht in Bosnien und Herzegowina – und harren an der Grenze zur EU unter katastrophalen Bedingungen aus: Fehlende Unterkünfte, ein Mangel an Lebensmitteln und medizinischer Versorgung sowie Schikanen und Gewalt durch die Behörden setzen die Menschen akuten Gefahren aus – und sind für Kinder und Jugendliche besonders unerträglich. Als Folge illegaler Pushbacks an der Grenze und desaströser Bedingungen in den Geflüchtetencamps bleibt den Menschen keine andere Möglichkeit, als im Freien zu kampieren. Besonders junge Geflüchtete leiden unter den desaströsen Bedingungen – dieses Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, Nothilfe zu leisten, um durch die Ausgabe verschiedenster dringend benötigter Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel die gegenwärtige Situation erträglicher zu gestalten.

Handlungsansätze

Vor allem geht es in diesem Projekt um die Ausgabe von Hilfsgütern – Kleidung, Lebensmittel und Hygieneartikel. Nichtsdestotrotz geht die Unterstützung besonders für junge Geflüchtete darüber hinaus – wie Amila, unsere Projektpartnerin in einem Interview berichtet.

Das Besondere

Die Covid-19-Pandemie hat die Lage für die Menschen, die an den EU-Außengrenzen gestrandet sind, weiter verschlechtert – dies trifft vor allem auf junge Geflüchtete zu, denen es unter anderem an Zugang zu pädagogischer und psychologischer Betreuung fehlt. Dieses Projekt reagiert auf die desaströsen Zustände für Geflüchtete vor Ort und schafft die Möglichkeit einer ersten Nothilfe.