Kinder und Jugendliche sollen unabhängig von ihrer Herkunft die Möglichkeiten haben, sich sicher, aufgehoben und willkommen zu fühlen. In den beiden Gemeindezentren unserer Partnerorganisation „Collateral Repair Center“, die sich in unterschiedlichen Vierteln der jordanischen Hauptstadt Amman befinden, wird diese Idee verwirklicht. Jugendliche können dort an After-School-Clubs teilnehmen, gemeinsam Sport machen, Sprachen und IT-Fähigkeiten lernen und sich in Trainings und Workshops weiterbilden. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie setzt CRP die Angebote teilweise durch Online-Kurse um (Blended Learning). Im Zentrum steht dabei das Ziel, dass junge Menschen gefördert werden, Führungsqualitäten lernen und dabei unterstützt werden, ihre Zukunft und das Leben in ihren Gemeinden aktiv mitzugestalten.

Aktuell engagiert sich dieses Projekt, um die mittelfristigen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern: Wer in Armut lebt, wird von der aktuellen Krise besonders hart getroffen. Nach dem Motto #gemeinsamsolidarisch ruft Schüler Helfen Leben zu zusätzlichen Spenden für das Projekt auf. Denn: Das Überleben in der Krise darf kein Privileg sein. Viele weitere Informationen zur aktuellen Lage gibt es auf der Seite der Winterspendenkampagne!

  • Ort, Land:
    Amman, Jordanien
  • Partnerorganisation:
    Collateral Repair Project
  • Laufzeit:
    01.10.2018 - 31.12.2021

Herausforderungen

Geflüchtete wie auch jordanische Kinder und Jugendliche sind von vielfältigen Herausforderungen betroffen – so mangelt es ihnen insbesondere an sozialen, Bildungs- und beruflichen Möglichkeiten und Perspektiven. CRP fokussiert sich in diesem Projekt auf drei zentrale Probleme: schlechter Zugang zu Bildung, fehlende Möglichkeiten für Jugendpartizipation und soziale Inklusion. Langfristig soll durch diese Ansätze dazu beigetragen werden, eine Grundlage für ein friedliches Miteinander zwischen Geflüchteten und der jordanischen Bevölkerung zu schaffen.

Handlungsansätze

Kindern und Jugendlichen soll die Möglichkeit gegeben werden, ihr Leben aktiv mitzugestalten. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie werden die Programme dabei wenn möglich im Freien durchgeführt oder auf Online-Aktivitäten umgestellt. 2021 liegt der Fokus auf der Unterstützung und dem Empowerment von jungen Geflüchteten, etwa durch IT-Kurse, Unterstützung beim Home-Schooling und Workshops, in denen Jugendliche lernen, Verantwortung für sich und ihre Nachbarschaft zu übernehmen und selbst kleine soziale Projekte durchführen. Ergänzt wird das Programm mit Nachhilfe für die jüngeren Kinder und Beratungsangeboten auch für die Familien der Jugendlichen.

Das Besondere

Den Kindern und Jugendlichen soll vor allem der Weg in die Schulen geebnet werden, damit sie Bildung erhalten und so ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz in der Zukunft steigern. So soll Armut verringert und ihr Platz in der Gesellschaft auf lange Sicht verbessert werden.

Soziale Exklusion und Diskriminierung sollen bekämpft und den Familien auf lange Sicht geholfen werden, selbständiger und unabhängiger zu werden und ihre Lebenssituation zu verbessern.

Weitere Informationen: collateralrepairproject.org