NEUMÜNSTER. Diesen August tritt der 19-jährige Anton Stapmanns seinen Freiwilligendienst bei der Jugendorganisation Schüler Helfen Leben an. Dort wird er im folgenden Jahr in einem neunköpfigen Team, das ausschließlich aus jungen Freiwilligen besteht, an der Organisation des Sozialen Tages sowie an der Deutschlandarbeit mitwirken.

Schüler Helfen Leben ist eine Initiative von Jugendlichen für Jugendliche. Sie fördert und betreibt Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa, Jordanien und Deutschland mit den Themenschwerpunkten Antidiskriminierung, Jugendengagement und der Unterstützung von Geflüchteten. Einmal im Jahr richtet Schüler Helfen Leben deutschlandweit den Sozialen Tag aus, an dem Schülerinnen und Schüler einen Tag lang die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz tauschen und ihren Lohn für Gleichaltrige spenden.

Anton bildet dabei zusammen mit zwei anderen Freiwilligen das Team der Regionalkoordination. Dieses ist im Laufe des Freiwilligen Sozialen Jahres viel unterwegs und besucht am Sozialen Tag teilnehmende Schulen in ganz Deutschland. Dort stellt er mit seinen Freiwilligenkollegen die Organisation und die Projektregionen Südosteuropa und Jordanien vor. Zudem führt er mit den Schülerinnen und Schülern von der ersten Klasse bis zur Oberstufe Workshops zu Themen wie beispielsweise Inklusion und Chancengleichheit durch.

Anton gefällt genau dieser Aspekt seiner neuen Stelle: „Seit 2015 war ich Gruppenleiter in meiner Kirchengemeinde und hatte somit viel mit Jugendlichen zu tun, aber weniger mit jüngeren Kindern. Ich denke, dass ich viel durch diese neue Herausforderung lernen kann!“ Auch sonst geht Anton das Jahr sehr positiv an: „Ich bin kein Mensch, der sich viele Sorgen macht und vor allem von unserem Freiwilligenteam bin ich sehr überzeugt! Ich denke, dass wir auf eine produktive Weise zusammenarbeiten und dadurch Ziele gut umsetzen werden.“ Generell arbeitet er am liebsten im Team, da er durch den entstehenden Austausch verschiedene Perspektiven und Hintergründe kennenlernt und zudem eine lockerere Atmosphäre entsteht.

Anton hatte sich bereits seit einiger Zeit nach einem geeigneten Freiwilligendienst umgesehen, als er in einem Zeitungsartikel auf Schüler Helfen Leben stieß. Überzeugt hat ihn der gemeinsame Einsatz für ein großes Projekt – der Soziale Tag – der den Höhepunkt seines Freiwilligenjahres darstellt. Ihm gefällt auch, dass er viel unterwegs sein wird und direkten Kontakt zu der Zielgruppe von Schüler Helfen Leben haben wird: „Ich bin sehr motiviert, Schüler Helfen Leben bekannter zu machen und hoffe, dass Kinder und Jugendliche durch meine Motivation angesteckt werden!“

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