Bei jungen Menschen in Deutschland haben die Ereignisse in der Ukraine viele Gefühle ausgelöst: Sorgen und Hilflosigkeit, aber auch den Wunsch sich umfassend zu informieren und selbst aktiv einzubringen. Gemeinsam mit unzähligen Schüler*innen und vielen Schulen deutschlandweit haben wir schnell und effektiv Unterstützung bereitstellen können.

Nach mehr als einem halben Jahr seit dem Angriff auf die Ukraine stellt sich nun für Viele die Frage: Wie geht es jungen Leuten in der Ukraine, wie erleben sie die andauernde und belastende Situation – und wie blicken sie auch auf die viel diskutierte humanitäre und politische Unterstützung aus europäischen Ländern?

Im Kern des Engagements von Schüler*innen Helfen Leben steht der Grundsatz „von Jugendlichen für Jugendliche“ und damit auch der Austausch auf Augenhöhe. Wir wollen weniger übereinander und mehr miteinander sprechen. In diesem Sinne veranstalten wir gemeinsam mit der Organisation Peer-Leader-International Anfang November erneut Online-Gesprächsrunden zwischen Jugendlichen aus der Westukraine und Deutschland, die per Livestream allen interessierten Schulen zugänglich gemacht werden. Ziel dieser Streams ist, insbesondere den Stimmen von jungen Menschen aus der Ukraine Gehör zu verschaffen.

In den Online-Gesprächen reden wir über die Entwicklungen in der Ukraine seit 2013, über die aktuelle Situation in verschiedenen Städten und über die Frage, was der Krieg mit den jungen Menschen persönlich macht. Außerdem nutzen wir die Gelegenheit, um gemeinsame Ideen zu sammeln, wie junge Menschen sich für Frieden einsetzen und den Ukrainer*innen helfen können.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung hier

Bereits im Mai 2022 hat eine erste Runde der Streams stattgefunden, an denen rund 1.000 Schüler*innen aus Deutschland teilgenommen haben. In diesem Artikel beschreibt eine Schülerin aus Hamburg, wie sie den Stream an ihrer Schule erlebt hat.