Grußwort Dr. Kristina Schröder
Grußwort
der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
Dr. Kristina Schröder,
anlässlich des Projekt-Auswahltreffens zum Sozialen Tag 2011,
am 10. Juni 2011
Alleine 100.000 Menschen sind dem Bosnien-Krieg zum Opfer gefallen. Die gesamte Anzahl der Menschen, die auf dem Balkan durch die Kriege und ihre Folgen umgekommen sind oder verletzt wurden, ist schwer zu ermessen. Was bleibt, sind traumatisierte Menschen, die vor der großen Aufgabe stehen, ihre Gesellschaft wieder aufzubauen und den Konflikt zu bewältigen. Den Weg in eine friedliche Zukunft müssen aber vor allem die Kinder und Jugendlichen des Balkans gehen. Daher freut es mich sehr, dass es auch in Deutschland so viele junge Menschen gibt, die einen Beitrag zur Friedensarbeit auf dem Balkan leisten. Der Verein "Schüler Helfen Leben" mit seiner alljährlichen Aktion des "Sozialen Tages" ist dafür das beste Beispiel.
Ganz besonders gern habe ich daher die Schirmherrschaft über den "Sozialen Tag" und das Auswahltreffen übernommen, weil er sich durch zwei wichtige Aspekte von anderen Spendenaktionen unterscheidet: Erstens - ihr habt selber Hand angelegt und intensiv gearbeitet, um das Geld für die Projekte zu sammeln. Und zweitens - ihr übernehmt selber die Verantwortung für die Auswahl der Projekte, die mit euren Spenden realisiert werden. Auf das, was ihr da gemeinsam auf die Beine gestellt habt, könnt ihr stolz sein!
Ich würde mich freuen, wenn euch dieses Erfolgserlebnis zu weiterem Engagement beflügelt: für den Balkan, für andere Konfliktregionen oder auch für das eigene soziale Umfeld. Zunächst wünsche ich euch aber viel Erfolg bei der Auswahl der Projekte, die mit eurer Unterstützung auf dem Balkan finanziert werden sollen!
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Kristina Schröder











