„Die Jugend von heute“ Schülerinnen spenden 1,5 Millionen Euro!

30. Juni 2014, Neumünster
Jan-Nicholas Vogt, 04321 48906-71, Email senden

Deutschlands größte jugendlich geführte Hilfsorganisation – Schüler Helfen Leben - richtet am 3. Juli wieder den Sozialen Tag aus

3. Juli, deutschlandweit. 24 Stunden, 80.000 Schüler/innen, 1,5 Millionen Euro: Die Eckdaten des letzten Sozialen Tages 2013. Diese Woche Donnerstag ist es wieder so weit. Das Prinzip ist einfach: Schüler/innen gehen für einen Tag nicht zur Schule, sondern suchen sich einen Job und spenden ihren Lohn an Hilfsprojekte für Gleichaltrige im Ausland. Auch bei Angela Merkel, Joachim Gauck und vielen Ministerpräsidenten ist am 3. Juli Sozialer Tag angesagt: Schüler/innen aus Deutschland werden den Regierungschefs für einen Tag unter die Arme greifen.

„Viele Kinder und Jugendliche verfolgen oft sehr aufmerksam, wie es Gleichaltrigen in anderen Ländern geht. Schwierige Lebensumstände und die Not anderer lassen sie nicht kalt. Ganz im Gegenteil, sie (…) packen mit an, um etwas zu verändern (…)“, sagt Angela Merkel, Schirmherrin des Sozialen Tages 2014, über das Engagement der Schüler/innen. Sie stellt „Top-Jobs“ im Bundeskanzleramt zur Verfügung. Auch Gauck beschäftigt Schüler am Sozialen Tag. Die Einsätze sind in ganz Deutschland vielfältig: Ob Rasenmähen bei Omi, Menschen mit Einschränkungen betreuen, im Kindergarten helfen oder die Autos von den Nachbarn waschen – am Sozialen Tag wird der Kreativität der teilnehmenden Schülern/innen keine Grenze gesetzt. Das Wichtigste: Ihr Engagement für Gleichaltrige in Südosteuropa und für syrische Kinder und Jugendliche, die aufgrund des Bürgerkrieges nach Jordanien fliehen mussten.

Dieses Jahr werden zwei Projekte für Flüchtlinge durch den Sozialen Tag realisiert. Einmal ermöglichen die Gelder des Aktionstages den Betrieb von drei Kindergärten im syrischen Flüchtlingslager Za’atari in Nordjordanien. Dort leben mittlerweile über 110.000 Flüchtlinge. Die Jugoslawienkriege sind schon fast 20 Jahre vergangen. In der Region um Tuzla in Bosnien leben seit den kriegerischen Auseinandersetzungen der 90er Jahre noch über 7.200 Flüchtlinge in Lagern. Das zweite Sozialer-Tag-Projekt mit dem Namen „Hilfe für vergessene Flüchtlinge“ bietet dort Kindern und Jugendlichen psychosoziale Unterstützung durch Theater-, Kunst- und Musikworkshops.

Was haben Merkel, Gauck und Twitter gemeinsam?

30. Juni 2014, Neumünster
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Drei Studentinnen besuchen Projekt des Sozialen Tages 2014 im syrischen Flüchtlingslager Za’atari in Nordjordanien

Am kommenden Samstag (7. Juni) fliegen drei Studentinnen, die sich bei der Jugendhilfsorganisation Schüler Helfen Leben engagieren, nach Nordjordanien. Dort besuchen sie das Flüchtlingslager „Za’atari“, in dem Schüler Helfen Leben Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche ermöglicht. Die drei Studentinnen werden als Freiwillige im Camp helfen und sich ein Bild der Situation vor Ort machen. Mit den Einnahmen des Sozialen Tages 2014 soll ein weiteres Projekt realisiert werden – der Betrieb von Kindergärten. Am Sozialen Tag am 3. Juli gehen 80.000 Schüler/innen arbeiten und spenden ihren Lohn an Hilfsprojekte in Südosteuropa sowie für syrische Flüchtlinge in Nordjordanien. Letztes Jahr kamen so über 1,5 Millionen Euro zusammen.

Yuka Mahn (23) aus Hamburg, Lena Groh-Trautmann (21) aus Berlin und Judith Bürzle (23) aus Bayern fliegen am kommenden Samstag nach Jordanien. Die drei Studentinnen engagieren sich schon seit mehreren Jahren für die Jugendhilfsorganisation Schüler Helfen Leben (SHL), die jedes Jahr den bundesweiten Sozialen Tag ausrichtet. In Jordanien werden sie sich mit Vertretern/innen der Partnerorganisation von SHL, Save the Children Jordan, in dem Flüchtlingslager Za’atari an der syrisch-jordanischen Grenze treffen, um den Start des neuen Projekts des Sozialen Tages 2014 vorzubereiten. Zudem werden sie eine Woche lang die Hilfskräfte vor Ort unterstützen und in den Kindergärten mitarbeiten.

„Es ist unglaublich wichtig für uns, regelmäßig jugendliche Vertreter in unsere Projektregionen zu schicken. Nur so können wir den Austausch zwischen unseren Projekten und den Schülern voranbringen, die sich am Sozialen Tag für diese Hilfe einsetzen“, sagt das 23-jährige Vorstandsmitglied Yuka Mahn über die bevorstehende Reise. Sie arbeitete nach ihrem Schulabschluss ein Jahr in einem Projekt für Roma-Familien in Tirana (Albanien). Auch die beiden anderen Mitreisenden konnten durch Auslandsfreiwilligendienste Erfahrungen im Umgang mit Flüchtlingen und Minderheiten sammeln. Lena Groh-Trautmann leistete einen Freiwilligendienst in der größten Roma-Siedlung Europas, in Shuto Orizari in Skopje (Mazedonien). Judith Bürzle half zwischen Schule und Studium ein Jahr in einem Jugendzentrum von Schüler Helfen Leben im Kosovo.

Im Camp Za’atari leben zurzeit über 110.000 Menschen in Zelten in der Wüste. Schüler/innen haben vor zwei Wochen auf dem Projektauswahltreffen von SHL entschieden, dort den Betrieb von drei Kindergärten zu ermöglichen. Mit den Geldern des Sozialen Tages werden Materialien und Verpflegung für die syrischen Kinder sowie deren Betreuung durch ausgebildete Erzieher/innen und Psychologen/innen finanziert. Den Kindern, die oft traumatisiert über die Grenzen kommen, soll so ein Stück Normalität zurückgegeben werden. Seit April 2013 ermöglicht SHL zusammen mit Save the Children Jordan Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für syrische Kinder und Jugendliche in Nordjordanien.

Vor bundesweitem Aktionstag für syrische Flüchtlinge: Jugendliche reisen zum Flüchtlingscamp

04. Juni 2014, Neumünster
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Alle setzen sich am dritten Juli für die größte jugendlich geführte Hilfsorganisation Deutschlands und ihren bundesweiten Sozialen Tag ein!

3. Juli, Berlin. In 24 Stunden erarbeiteten 80.000 Schüler/innen 1,5 Millionen Euro für den guten Zweck. Das sind die Eckdaten des Sozialen Tages 2013. Diese Woche ist es wieder so weit: Zehntausende Schüler/innen gehen am Donnerstag nicht zur Schule, sondern arbeiten und spenden ihren Lohn an Hilfsprojekte in Südosteuropa und Jordanien. Merkel, Gauck und der Partner des Sozialen Tages 2014, Twitter Deutschland, stellen Jobs für Jugendliche zur Verfügung, die sich bei dem Initiator des Sozialen Tages – Schüler Helfen Leben e.V. – engagieren.

„Seit inzwischen 15 Jahren heißt es am Sozialen Tag für zehntausende Schülerinnen und Schüler: Raus aus der Schule, rein in die Arbeitswelt und Geld verdienen – nicht für sich selbst, sondern traditionell für bedürftige Jugendliche (…). Eine einfache, aber großartige Idee“, sagt Angela Merkel als Schirmherrin über den Sozialen Tag und gibt daher am dritten Juli drei Schüler/innen die Möglichkeit, im Bundeskanzleramt zu jobben. Dort werden sie Tätigkeiten nachgehen, für die beim Regieren eines Landes nicht so viel Zeit bleibt: Fegen und Gartenarbeit stehen auf dem Plan für den „Top-Job“ bei Merkel. Auch der Rasen vom Schloss Bellevue sollte mal wieder gemäht werden. Bundespräsident Gauck stellt dafür zwei Arbeitsplätze am Sozialen Tag zur Verfügung.

Jedes Jahr ergattern am Sozialen Tag unter den 80.000 teilnehmenden Schüler/innen einige einen sogenannten „Top-Job“ bei Politikern und Prominenten, die hinter der Sache stehen. Der offizielle Partner des Sozialen Tages 2014, Twitter Deutschland, unterstützt die Aktion mit Twitter-Ads-for-Good. Ein Schüler wird am Sozialen Tag einen Einblick in die vielfältige Arbeit des Twitter Deutschland Teams gewinnen. Der Lohn, den Merkel, Gauck und Twitter zahlen, wandert natürlich nicht in die Taschen der Schüler/innen, sondern ermöglicht in diesem Jahr zwei neue Flüchtlingsprojekte: Eines für syrische Flüchtlingskinder in Jordanien und das andere für „vergessene Flüchtlinge“ aus dem Jugoslawienkrieg.

Im Camp Za’atari im jordanischen Grenzgebiet zu Syrien, wo zurzeit mehr als 110.000 syrische Flüchtlinge leben, ist die Sozialer-Tag-Organisation seit April 2013 aktiv. Mit den Geldern des Sozialen Tages 2014 wird dort der Betrieb von drei Kindergärten ermöglicht. Die Jugoslawienkriege sind fast 20 Jahre vergangen. In der Region um Tuzla in Bosnien leben seit den kriegerischen Auseinandersetzungen der 90er Jahre immer noch über 7.200 Flüchtlinge in Lagern. Das zweite Projekt des Sozialen Tages 2014 mit dem Namen „Perspektiven für vergessene Flüchtlinge“ bietet dort Kindern und Jugendlichen psychosoziale Unterstützung durch Theater-, Kunst- und Musikworkshops.

Twitter Deutschland ist offizieller #SozialerTag-Partner

28. Mai 2014, Neumünster
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Das beliebte Soziale Netzwerk und die größte jugendlich geführte Hilfsorganisation Deutschlands arbeiten künftig zusammenn

28. Mai, Berlin. Twitter Deutschland und Schüler Helfen Leben kooperieren, um noch mehr Schülerinnen und Schüler zu sozialem Engagement zu motivieren. Im Fokus der Partnerschaft steht der Soziale Tag, der am 3. Juli 2014 stattfinden wird. An diesem Aktionstag tauschen über 80.000 Schüler/innen in ganz Deutschland die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz und spenden ihren Lohn für Jugend- und Bildungsprojekte. Im letzten Jahr kamen so rund 1,5 Millionen Euro zusammen. Im Rahmen der Partnerschaft organisieren die engagierten Jugendlichen Twitter-Interviews mit Prominenten und Twitter-Rallyes. Außerdem berichten Jugendliche über Twitter live aus den Auslandsprojekten.

„Wir freuen uns, Teil dieses tollen Projektes zu sein. Mit unserer Unterstützung möchten wir den engagierten Schülern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, ihre Arbeit noch effektiver zu kommunizieren“, sagt Isabelle Sonnenfeld, Head of Government & Politics bei Twitter über die Kooperation. Twitter unterstützt in diesem Jahr Schüler Helfen Leben rund um den "Sozialen Tag" mit Hilfe von Twitter "Ads for good" und berät die Schüler/innen und freiwilligen Helfer/innen, ihr Engagement auf Twitter noch transparenter darzustellen. Auch im Büro von Twitter Deutschland in Berlin wird am 3. Juli ein/e Schüler/in arbeiten.

Seit Wochen laufen die Planungen für den Sozialen Tag. In diesem Jahr soll Twitter als Informations- und Mobilisierungsmedium noch intensiver genutzt werden. So ist ein Twitter-Interview mit dem Schirmherren des Sozialen Tages in Schleswig-Holstein, Ministerpräsident Torsten Albig, geplant. Außerdem werden Anfang Juni drei engagierte Jugendliche an die syrisch-jordanische Grenze reisen, in dem Flüchtlingslager Za‘atari als Freiwillige mitarbeiten und von dort über Twitter berichten. Am vergangenen Wochenende fand zudem ein Projektauswahltreffen mit 250 Teilnehmern/innen statt, dessen Programm eine Twitter-Rallye umfasste.

Auf diesem Projektauswahltreffen (PAT), das vom 23. bis zum 25. Mai in Berlin stattfand, wählten die anwesenden Schüler/innen die beiden Projekte, die durch den Sozialen Tag 2014 ermöglicht werden. Ein Projekt wird den Betrieb von Kindergärten im Flüchtlingslager Za‘atari in Jordanien unterstützen. Zudem ermöglicht der Soziale Tag ein zweites Projekt, in dem Flüchtlingskinder und -Jugendliche in Bosnien und Herzegowina psychologisch betreut werden. Von dem Schülerkongress aus wurde intensiv kommuniziert: Unter dem Hashtag #PAT2014 konnte Schüler Helfen Leben für eine kurze Zeit mit der Reichweite der Europawahl auf Twitter mithalten. Binnen zwei Tagen wurden über 1500 Tweets über das Projektauswahltreffen von Schüler Helfen Leben versendet.

#SozialerTag / Täglich News über die Arbeit von Schüler Helfen Leben unter @SozialerTag

Sozialer Tag ermöglicht Flüchtlingsprojekte in Bosnien und Jordanien

27. Mai 2014, Neumünster
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Die Projekte des Sozialen Tages stehen fest: Am 3. Juli werden 80.000 Schüler für Flüchtlinge in Bosnien und syrische Gleichaltrige in Jordanien arbeiten und ihren Lohn spenden.

27. Mai, Berlin. Am Tag der Europawahl konnten auch 250 Schülerinnen und Schüler ihr Kreuz setzen. Sie haben die Projekte ausgewählt, die durch den Sozialen Tag 2014 ermöglicht werden. An diesem Aktionstag tauschen rund 80.000 Schüler ihre Schulbank gegen einen Job und spenden ihren Lohn. Letztes Jahr kamen so über 1,5 Millionen Euro zusammen. Über 600 Schulen haben sich bereits zu dem Sozialen Tag angemeldet, der von der größten jugendlich geführten Hilfsorganisation Deutschlands – Schüler Helfen Leben – organisiert wird.

„Ihr entscheidet selbst, wo eure Spenden hingehen!“ lautete das Motto des Projektauswahltreffens von Schüler Helfen Leben, das am vergangenen Wochenende stattfand. Drei Tage lang informierten sich 250 jugendliche Vertreter/innen der am Sozialen Tag teilnehmenden Schulen über die Projektregionen Südosteuropa und Naher Osten, die Arbeit, die Schüler Helfen Leben dort leistet sowie die zur Wahl stehenden Projekte. Folgende Projekte haben die Schüler ausgewählt:

Im Flüchtlingscamp Za’atari an der syrisch-jordanischen Grenze wird Schüler Helfen Leben mit den Geldern des Sozialen Tages 2014, der unter der Schirmherrschaft von Angela Merkel steht, den Betrieb von Kindergärten ermöglichen. Auch in Bosnien und Herzegowina gibt es noch immer – über 20 Jahre nach dem Krieg – Flüchtlingslager. In der Region um Tuzla leben derzeit fast 10.000 Menschen in unwürdigen Zuständen in Lagern. Mit dem Projekt „Perspektiven für vergessene Flüchtlinge“ wird Schüler Helfen Leben in Zusammenarbeit mit einer lokalen Partnerorganisation Workshops in den Bereichen Kunst und Musik anbieten, um für die oft für Kriminalität anfälligen Jugendlichen Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen. Zudem werden die Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien psychologisch betreut.

Das Projektauswahltreffen in Berlin findet jedes Jahr rund einen Monat vor dem Sozialen Tag statt. Schüler der am Sozialen Tag teilnehmenden Schulen machen sich auf den Weg, um das Hilfsprojekt zu wählen, das von ihrem Sozialer-Tag-Lohn gefördert wird. Dieses Jahr wurden erstmalig zwei Projekte für unterschiedliche Projektregionen bestimmt. Eines für Südosteuropa und eines für syrische Flüchtlinge in Jordanien. Dort ist Schüler Helfen Leben seit April 2013 aktiv. Informationen über Schüler Helfen Leben und zur Teilnahme am Sozialen Tag auf www.sozialertag.de.

Europawahl: Auch Minderjährige wählen am 25. Mai

14. Mai 2014, Neumünster
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Die Sozialer-Tag-Organisation Schüler Helfen Leben lässt Schüler entscheiden, welche Projekte in Südosteuropa und für syrische Flüchtlinge in Jordanien gefördert werden

23. Mai, Berlin. Die größte jugendlich geführte Hilfsorganisation Deutschlands lädt am Wochenende der Europawahl in die Bundeshauptstadt ein. 250 Schüler/innen machen sich am Freitag auf den Weg, um die Projekte des Sozialen Tages 2014 zu wählen. Am Sozialen Tag am 3. Juli werden wieder 80.000 Schüler/innen aus Deutschland ihre Schulbank gegen einen Job eintauschen und ihren Lohn an die Hilfsprojekte von Schüler Helfen Leben spenden. Im letzten Jahr kamen so an einem Tag über 1,5 Millionen Euro für den guten Zweck zusammen. Schulen können noch unter www.sozialertag.de angemeldet werden.

Die Europawahl ist erst ab 18 Jahren. Schüler Helfen Leben aber lässt auch Minderjährige wählen. „Die Schüler entscheiden selbst, wo das Geld hingeht, das sie am Sozialen Tag erarbeiten. Diese Idee trieb mich in den vergangenen arbeitsintensiven und spannenden Wochen an“, sagt die 20-jährige Leiterin des Projektauswahltreffens (kurz: PAT) Tabea Brenner, die letztes Jahr zusammen mit vier anderen Jugendlichen als Freiwillige den Sozialen Tag organisierte. Ausschließlich Jugendliche gestalten das PAT. Nach dem Credo „Peer-To-Peer“ bringen sie den teilnehmenden Schülern/innen durch Workshops, Theatereinheiten und Filmvorführungen die Problematiken in den Projektregionen näher.

Parallel zur Europawahl findet am Sonntag dann die Direktwahl von Schüler Helfen Leben statt. Die teilnehmenden Schüler/innen aller Schulformen wählen zwei Projekte, die von den Geldern des Sozialen Tages am 3. Juli 2014 gefördert werden: Eines in Südosteuropa, wo Schüler Helfen Leben in über 20 Jahren 130 Hilfsprojekte realisieren konnte. Und eines für syrische Flüchtlingskinder in Nordjordanien. Dort ist die Schülerorganisation seit April 2013 aktiv. Mitarbeiter der Partnerorganisationen von Schüler Helfen Leben aus diesen Projektländern liefern intensive Einblicke in die verschiedenen Kulturen.

Nicht nur Gäste aus den Projektregionen begleiten das PAT. Zum ersten Mal sind Vertreter/innen anderer Sozialer-Tag-Organisationen aus dem europäischen Ausland (u.a. Serbien, Norwegen) dabei. Unter der von Schüler Helfen Leben mitgegründeten Initiative SAME - Solidary Action Day Movement in Europe - arbeiten die einzelnen Ländervertreter/innen momentan auf einen gemeinsamen Sozialen Tag in Europa hin.

Der Hilfstransport rollt in die zweite Runde

12. März 2014, Neumünster
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Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein bringen sieben Tonnen Kleidung und Spielzeuge in Europas größtes Flüchtlingslager

Über 1.600 Menschen leben im Camp Konik nahe der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica. Viele von ihnen sind seit dem Kosovokonflikt 1999 in Zelten und Containern untergebracht. Im Januar 2013 brachten Jugendliche, die sich bei Schüler Helfen Leben engagieren, erstmals Hilfsgüter in das Flüchtlingslager. Auch dieses Jahr wollen die Jugendlichen der Hilfsorganisation nicht zusehen, sondern handeln. Nächste Woche Montag startet der zweite Hilfskonvoi. Merle Goßing (19) aus Eckernförde, Sjelle Hiebner (18) aus Kiel, Leonie Lukasiewicz (17) aus Reinfeld und Anton Eberlein (22) aus Neumünster werden mitreisen.

„Letztes Jahr war der Hilfstransport ein großer Erfolg“, sagt die 17-jährige Schülerin Leonie Lukasiewicz aus Reinfeld, „über 30 Schulen aus Schleswig-Holstein und Bayern haben mehr als 1000 Päckchen gepackt. Diese dann selber in das Flüchtlingslager zu bringen – das war ziemlich eindrucksvoll.“ Zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern fuhr die damals 16-jährige nach Montenegro, um die Päckchen vor Ort zu verteilen.

Durch die große mediale Berichterstattung erreichten die jugendlich geführte Hilfsorganisation auch nach dem ersten Hilfstransport im letzten Jahr Sachspenden. Aufgrund der Vielzahl dieser Spenden wird den Transport am 17.03.2014 eine Spedition übernehmen. Die Jugendlichen aus Schleswig-Holstein werden wenige Tage später nachreisen, um die Helfer im Lager bei der Verteilung der Güter an die Camp-Bewohner zu unterstützen.

„Auch dieses Jahr überlassen wir die Päckchen nicht einfach ihrem Schicksal. Wir haben allen Schülern, die für uns gesammelt haben, ein Versprechen gegeben: Wir sorgen dafür, dass eure Pakete auch da ankommen, wo sie gebraucht werden!“, so Merle Goßing (19), Freiwillige bei Schüler Helfen Leben und Leiterin des diesjährigen Hilfstransportes.

Während des Kosovokrieges flüchteten über 4.000 kosovarische Roma, Sinti, Ägypter und Aschkali nach Montenegro. Damals als provisorische Unterkunft geplant ist das Camp heute dauerhafte Heimat für 1.600 Menschen. Obwohl den Bewohnern angeboten wurde, ins Kosovo zurückzukehren, blieben die meisten Familien dort. Die Situation wäre für sie im Kosovo kaum besser, ihre Häuser gibt es nicht mehr. Dem Camp Konik fehlt es an grundlegender Infrastruktur. Der Hygienezustand ist mangelhaft und die Bewohner bleiben weiterhin auf Hilfeleistungen angewiesen.

Auf den Spuren der „Sozialer-Tag-Projekte“

04. März 2014, Neumünster
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Hilfsorganisation nimmt Jugendliche aus Deutschland mit in Projektregion

Vom 15. bis zum 26. April 2014 findet das Ostercamp der größten jugendlich geführten Hilfsorganisation Deutschlands – Schüler Helfen Leben – in Südosteuropa statt. Jedes Jahr ruft die Organisation im Sommer Schülerinnen und Schüler auf, am Sozialen Tag nicht zur Schule, sondern arbeiten zu gehen und ihren Lohn an Hilfsprojekte zu spenden. Jetzt nimmt Schüler Helfen Leben Jugendliche mit, um ihnen zu zeigen, was mit den Geldern der Sozialen Tage passiert. Es sind noch Plätze frei. Anmeldeschluss ist der 31.03.2014.

Unter dem Motto „Gesellschaft und Zusammenleben“ steht das diesjährige Ostercamp. Ziel des Camps ist es, deutschen Jugendlichen einen direkten Einblick in die südosteuropäische Kultur und die vielfältigen Projekte von Schüler Helfen Leben auf dem Balkan zu ermöglichen. Während des Jugoslawienkrieges hat sich die Jugendorganisation gegründet und ist immer noch vor Ort aktiv.

„Wie gehen die Menschen einer multikulturellen Nation miteinander um, die sich noch vor 20 Jahren bekriegt haben? Auf dem Ostercamp werden wir uns mit Jugendlichen aus Bosnien und Serbien treffen und erfahren, was der Krieg hinterlassen hat “, sagt die 21-jährige Campleiterin Nina Schmidt-Carstens aus Kiel. Sie hofft, dass sich auch dieses Jahr wieder viele Jugendliche für diese vergessene Konfliktregion sensibilisieren lassen.

 

Die Reise startet mit einem Besuch der Partnerorganisation „Otaharin“. Diese unterstützt Ausbildungsprogramme für benachteiligte junge Roma in Bijeljina, einer Stadt in Bosnien an der Grenze zu Serbien. Danach geht es nach Novi Sad. In dieser Stadt in Nordserbien errichtete Schüler Helfen Leben 2006 das Jugendzentrum CK13, welches mittlerweile zu einem bedeutenden Anlaufpunkt für junge Serben geworden ist, die sich politisch engagieren. Im CK13 finden regelmäßig Konzerte, Filmabende aber auch Diskussionsrunden zu dort weitgehend umstrittenen Themen wie Homosexualität und Religionsfreiheit statt. Anschließend wird ein weiteres von Schüler Helfen Leben gefördertes Jugendzentrum im serbischen Zajecar im Grenzgebiet zu Bulgarien besucht.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten zwischen 16 und 25 Jahren alt sein und einen Reisepass besitzen, der am letzten Tag der Reise noch vier Monate gültig ist. Die Kosten für das gesamte Ostercamp betragen 275 Euro. Weitere Informationen sowie den Anmeldebogen erhalten interessierte Jugendliche telefonisch unter 04321/4890655 oder per Email senden.

Verein_MVOkt13