Vom Ende Jugoslawiens und dem Beginn einer Erfolgsgeschichte

Als 1992 die grausamen Bilder des Krieges aus den Urlaubsparadiesen Kroatien und Bosnien- und Herzegowina in die Wohnzimmer flimmerten, wollten einige Jugendliche aus Bad Kreuznach etwas tun, um den Menschen dort zu helfen. Sie packten kurzerhand die Autos ihrer Eltern voller Hilfsgüter und machten sich auf den Weg. Bald darauf schlossen sich 300 Schulen in Rheinland-Pfalz an. Die Aktion "Schüler Helfen Leben" war geboren.

1994 entstand aus der Jugendinitiative der Verein Schüler Helfen Leben. Dieser wird nach wie vor ausschließlich von Jugendlichen geführt und gestaltet. Geleistet wird diese Arbeit von Jugendlichen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei Schüler Helfen Leben absolvieren. Die Koordinierung der Aktionen übernimmt das Bundesbüro in Neumünster. Neben den Freiwilligen im Bundesbüro gibt es zwei weitere Bürokräfte, die für die Buchhaltung und Versicherungsfragen zuständig sind.

Unterstützt und angeleitet werden diese von einem Vorstand, der größtenteils aus ehemaligen FSJlern besteht.

Als 1998 der erste Soziale Tag in Schleswig-Holstein durchgeführt wurde, war die Hilfsbereitschaft groß: 35.000 Schülerinnen und Schüler arbeiteten einen Tag für ihre Gleichaltrigen auf dem Balkan. So kommen rund 920.000 Euro für den guten Zweck z