Waldenau - oder warum leben auf dem Balkan so wenig Mormonen?
Am 20.3. ging es für uns zwei nach Waldenau, bei Pinneberg, bei Hamburg ;-)
Nach einem Schlaf der etwas länger war als geplant (durch das konsequente Überhören des Weckers) erreichten wir trotzdem noch pünktlich dank unserer Übernachtung in der SHL-WG (allerdings mit leerem Magen) den Bahnhof Neumünster. Um 6:42 Uhr fuhr unser Zug nach Pinneberg, dort erstmal mit Kaffee/Kakao/Gebäck versorgt und mit dem Bus gings weiter nach Waldenau. Nach ca. 30 Minuten Busfahrt kamen wir ein wenig fertig mit unserem ganzen Gepäck der letzten zwei Tage plus dem Equipment für die Präsentation am Marktplatz von Waldenau an, kurz durchgefragt und dann waren wir endlich bei der Grundschule. Dort wurden wir sehr herzlich empfangen, es war auch schon vieles vorbereitet. In Staffeln kamen dann zweimal eine erste und eine zweite Klasse und dann noch die dritte und vierte. Die Kinder gaben sich wirklich Mühe beim Zuhören und fragten sehr viel nach J
Die Kinder stellen sehr coole Fragen, auf eine wussten wir sogar keine Antwort. Wer weiß, warum auf dem Balkan so wenig/gar keine Mormonen wohnen kann sich gerne bei uns melden :-P Die Kinder hatten sogar schon von jedem Land auf dem Balkan gehört. Dafür wissen wir jetzt auch, bis wohin einige Kinder zählen können und wessen Eltern aus Italien kommen!
Sonstige nette Anekdoten:
Fast die ganze Klasse zu einem Bild des Projektes in Tuzla: ?Das ist doch Tim!? ... es war dann zufällig doch nicht Tim ;-)
Ein Mädchen als Antwort auf die Tatsache dass SHL schon 130 Projekte gefördert hat: ?Ich kann erklären warum Zahlen unendlich sind!? .. unsere Antwort: ?ja das kannst Du ja vielleicht ein anderes Mal machen!? .. Nach dem nächsten Abschnitt meldet sie sich: ?ich sollte doch jetzt erklären warum Zahlen unendlich sind!?
Mit Wörtern wie ?Bundespräsident? kann ein Grundschüler wenig anfangen. Mit Erklärungen wie ?Das ist ein guter Kumpel von Angela Merkel, der hat auch ganz viel zu sagen!? schon eher ;-)
Nach unserem Vortrag wurden wir dann zurück zum Bahnhof Pinneberg gefahren und dort trennten sich unsere Wege. Wir blicken zurück auf eine sehr erlebnisreiche und total chaotische gemeinsame Schultourzeit J
