Tag 1: Hanna Fischer berichtet
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Das Ostercamp!
Tag 1 der Reise begann am Dienstag um 22h für mich in Hammburg. Dort wurde ich von einem der Freiwilligen aus dem Bundesbüro abgeholt und bin mit den restlichen nördlichen Teilnehmern nach Düsseldorfer Flughafen gefahren.
Wir fuhren also zu sechst in den Ruhrpott und versüßten uns die Nacht mit Ovo je Balkan und Disko partizani. Zumindest Musikmäßig wurden wir dadurch schon voll auf den Balkan eingestimmt. Dennoch waren wir leicht geschafft, als wir gegen 4h morgens (endlich) in Düsseldorf ankamen. Wenig später trafen wir auch die restlichen Teilnehmer und unsere Begleitung Nina. Alle in bester Laune (trotz Müdigkeit!). Wir checkten ein und hoben wenig später in Richtung Prishtina ab.
Der erste Tiefpunkt ließ nicht mehr lange auf sich warten, schließlich waren die meisten von uns seit fast 24 stunden auf den Beinen und so nutzten viele von uns die Flugzeit für ein Nickerchen..
In Pristhina angekommen, wurden wir von Adnan, einem Mitarbeiter des Jugendzentrums SHL-Kosova willkommen geheissen. Er fuhr uns, mit richtigen Balkan-Fahrstil, nach Rahohev und mit der entsprechenden Landschaft kam das echte Balkanfeeling auf.
Angekommen klärten wir Organisatorisches (wie die Tagesordnung und den Ablauf der nächsten Tage). Nach einem traditionell kosovarischen Mittagessen ging es schließlich weiter mit einigen Grundlagen zu der Inlands- und Auslandsarbeit von SHL.
Das Wetter war einwandfrei, wir Teilnehmer verstehen uns sowohl untereinander, als auch mit unseren Begleitern Nina und Judith bestens und dem Camp steht nichts mehr im Weg. Nach einigen Energizern ist auch die Motivation wieder da und das klitzekleine Schlafdefizit, das wir aufgebaut haben, vergessen.
Am Abend ging es zu Judith in die Wohnung. Diese liegt im oberen Teil der Stadt und das ist nicht nur geographisch gemeint, es geht tatsächlich nach oben. Wir machten also eine kleine Bergwanderung mit Gepäck und haben unser soll an Sport damit schon jetzt alle erfüllt. Nach kurzer Verschnaufpause ging es zum Essen wieder runter in ein Italienisches Lokal - sehr lecker übirgens! Wir teilten uns in ?müde? und weniger müde:
Die Gruppe sehr müde ging schlafen, die Gruppe weniger müde begab sich noch in eine Bar. Nach anfänglicher Verwunderung, dass sich um halb 10 Uhr abends in einer Bar keine einzige Frau auffinden konnte, hatten wir sehr viel Spass und ließen den Abend in Ruhe ausklingen. Nach ungefähr 40 Stunden Bewegung und Reise waren wir dann doch etwas geschafft und gingen alle ins Jugendzentrum oder zu Judith um dort zu schlafen.
Einziges Problem, bei Judith gibt es schon seit dem frühen Abend kein Wasser. Schade auch... Aber da dies öfter geschehen soll und eigentlich auch am nächsten Tag wieder da sein sollte, gab es keinen Grund zur Sorge.
Wir wurden eines Besseren belehrt: Am nächsten Morgen werden wir mit der Nachricht geweckt, dass das Wasser immer noch nicht läuft und wir aber im Jugendzentrum duschen können, da dies im unteren Teil der Stadt liegt.
Also, nicht lang schnakken..... auf ins Jugendzentrum. Dort erwartete uns Frühstück und, oh wunder! kein Wasser. Wir nahmen die Situation nach dem Motto Abwarten, Kaffeetrinken und Frühstücken jedoch alle sehr gelassen hin und tatsächlich, wenig später lief das Wasser wieder.
Die Laune, das Wetter und das Programm sind gut, wir freuen uns auf Tirana und genießen den Balkan und die neuen Eindrücke!
Bis ganz bald - ihr hört von uns!



