Dienstag, 26. April

von Ostercampredakteur, 0 Jahre
aus ,
Projekt
26.04.2011 18:48 Alter: 1 Monat(e)

Nach eine eher kurzen Nacht wurde ich mit einer albanischen Dusche vertraut gemacht, da es keinen Duschvorhang oder einer Duschwanne gab, stand das Badezimmer nach wenigen Sekunden unter Wasser. Mit einem Wischmob konnte ich das Schlamassel jedoch schnell wieder beheben.

Nach dieser Erfahrung wurde mir ein Frühstück zubereitet, mit warmen Kakao und Keksen ( Prinzenrolle). Nach diesem interessanten Morgen habe ich mich mit dem Rest unserer Gruppe am Hotel von Nina und Judith getroffen. Nach Verspätungen einiger Teilnehmer ging es es schlussendlich zum Jugendzentrum in Fier. Dort war eine PPT geplant, um uns die Arbeit des Jugendzentrums näher zu bringen, leider gab es den Morgen kein Strom, somit mussten wir auf eine alternativ Präsentation ausweichen. Dennoch war diese sehr interessant!

Ungefähr zwei Stunden später haben wir uns auf den Weg zum Rathaus gemacht. Dort haben wir kurz einer Sitzung über Renovierung von alten Häusern beigewohnt. Bei dieser Sitzung waren ein Paar Kamerateams anwesend. Am Abend wurde uns berichtet, dass wir im lokalen Fernsehen zu sehen waren...

Nach dem Besuch im Rathaus haben wir noch einen kurzen Abstecher ins Museum von Fier gemacht. Dort haben wir eine kurze Führung bekommen. In dem Museum waren verschiedene Funde, sowie traditionelle Kleidung der Region ausgestellt. Danach ging es zurück ins Jugendzentrum, wo wir uns mit unseren Gastschwestern oder - Brüdern getroffen haben. Diese haben mit uns eine kleine Führung zu ihren Lieblingsplätzen innerhalb der Stadt gemacht. Einige von uns haben sich danach wieder im Jugendzentrum getroffen und sind von da aus in eine Bar gegangen.

Andere von uns, so wie ich, haben die Zeit mit ihren Gastfamilien verbracht. Meine Gastschwester, ihre beiden Schwestern und ich sind mit einem Minivan zu dem Laden ihrer Eltern gefahren, der etwas außerhalb der Stadt liegt. Mit meinem Gastvater, -Schwester sowie der kleinen Schwester bin ich an diesem Tag zudem noch nach Vlora gefahren. Eine recht große Stadt am Meer. Dort habe wir uns eine Quelle angeschaut, bei der salziges sowie süßes Wasser entspringt.

Viele Menschen, die in der Stadt leben, fahren dort hin und füllen dort ihre Kanister mit Wasser voll. Nach einiger Zeit haben wir ein schönes Restaurant am Hang gefunden, wo wir sehr sehr leckeren Fisch, mit den Fingern gegessen haben. Nach dem leckeren Essen haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Der Tag war voll mit neuen Erlebnissen und Eindrücken, sodass ich am Abend so müde war, das ich schon auf auf dem Weg nach Hause eingeschlafen bin. Alles in allem: Ein voller, interessanter und herzlicher Tag mit meiner Gastfamilie!

Liebe Grüße und bis bald, Berit