Freitag, 29. April 2011 Rahovec
Endlich mal "ausschlafen", bedeutet um 11 Uhr wird gefrühstückt; obwohl man dabei noch die Verspätung von Judiths Bergmitbewohnern einplanen sollte. Der Weg zu Judiths Wohnung bedeutet nämlich eine Überwindung von einigen Höhenmetern, für mich als Norddeutsche stark ungewohnt ;)
Die Sonne hat uns zu Bgeinn des Tages auch noch eine große Freunde gemacht - die Reflektionszeit konnten wir somit im schoensten Sonneinschein genießen. Dabei haben wir uns Gedanken über die Zeit in Albanien gemacht. Um diese besser zu verarbeiten zu können und einige Aspekte noch einmal in den Vordergrund zu rufen, gab es die APFELSTRATEGIE.
Sie beinhaltete die reifen Äpfel, wo wir Dinge, die wir gut in Albanien fanden aufschreiben konnten; wie z.B. die überaus große und nette Gastfreundschaft unsere Gastfamilien.
Dann gab es noch die faulen Äpfel, sie standen für die Dinge, die wir als negative wahrgenommen haben. Wie zum Beispiel die Umweltverschmutztung und die damit verbundene Verdreckung der Städte (Flüsse, Wiesen)
Als letzten wichtigen Aspekt gab es noch die unreifen Äpfel, dies waren vorallem Fragen, die offen geblieben sind - die man aber auch nicht abschliessend klären kann. Eine dieser Fragen war: die Aufnahme Albaniens in die EU.
Einige dieser Fragen, besonders die eben genannte, konnten wir in einer späteren Diskussionsrunde weiter besprechen, aber zu einem abschließenden Ergebniss konnte man nicht wirklich kommen. Es war aber richtig gut einfach mal alles noch einmal zu besprechen und auch andere Gedanken der Gruppe dazu zu hoeren.
Begleitet war die gemeinse Reflektion und Diskusion von starkem Regen, also es KANN auch im Kosovo regenen ;D
Verköstigt wurden wir gegen Nachmittag dann auch noch von unseren Lieblings-"Bossen" (Judith, Nina). Endlich mal nicht essen gehen, und ums mit Thomas Worten zu sagen "Ich würde gerne gefühlte 2 ½ Kilo hier im Kosovo lassen" :D
Coffee und Grounds gabs dann um 8 mit Türkischem Kaffee für mich sehr gewöhnungsbedürftig; die Diskussionsrunde mit den ca. 10 anderen Jugendlichen war total toll und hat den Kontakt zu den Jugendlichen, hier in Kosovo, noch weiter vertieft. Sodass wir alle zusammen noch in einer Bar waren und einen netten und lustigen Abend verbingen konnten.
Good bye Albania & Kosovo will miss you
Ne ganze Kelle voll Ilona


