23. Juli: Von Kiel nach Bijeljina (Bosnien)
14. Juni: Von Jugendlichen für Jugendliche - der Hilfstransport
Hilfsgüter für Bosnien und Herzegowina
Hilfstransport 2010
Bei Schüler Helfen Leben engagieren sich viele Schülerinnen und Schüler auch über den Sozialen Tag hinaus. Diese Jugendlichen haben sich bei einem bundesweiten Treffen im September 2009 das Ziel gesetzt, eine Aktion zusammen zu planen und durchzuführen, die den Kindern und Jugendlichen auf dem Balkan zugutekommt. Ende November wurden dann gemeinsam erste Planungsschritte und Brainstormings begonnen. Der Hilfstransport entstand.
Zweck der Aktion
Mit dem Hilfstransport möchten wir vor allem die Lebensumstände der Roma- Jugendlichen in Bijeljina verbessern. Zudem möchten wir auch deutschen Jugendlichen die Möglichkeit geben sich für Gleichaltrige, die unter schlechteren Bedingungen aufwachsen, zu engagieren. Wir wollen den Jugendlichen aufzeigen, wie gut wir es in Deutschland haben, und wie anderswo einige Menschen zu kämpfen haben, um sich das Nötigste leisten zu können. Den Hilfstransport sollen Jugendliche aus Deutschland begleiten. Vor Ort werden sie dann mit den Jugendlichen zusammen die Güter gerecht aufteilen und nochmals in die Problematik eingeführt werden. Angedacht sind zudem gemeinsame Aktivitäten (z.B. eine Fahrradtour mit den gelieferten Rädern). Zur Vorbereitung werden zudem Seminare angeboten, in denen die Schülerinnen und Schüler die dort vorherrschende Problematik näher kennen lernen und ein Bewusstsein dafür schaffen können.
Durchführung
Die Aktiven werden in Zusammenarbeit mit Philipp Kiencke (Freiwilliger im Bundesbüro Neumünster) an den Schulen Sammelaktionen von Hilfsgütern durchführen. Dabei wollen wir vor allem Fahrräder, Schulsachen (Ranzen, Blöcke, etc.), Spielzeug und evtl. Kleidungsstücke (Bedarf wird geprüft) sammeln. Da sich unsere Aktiven im Norden (Schleswig- Holstein) sowie im Süden (Bayern, Baden- Württemberg) ballen, werden auch dies die Hauptsammelstellen sein. Für den Transport ist der Zeitraum vom 14. bis 31. Juli vorgesehen. Die Güter aus dem Norden sollen ca. einen Monat vor Beginn des Transports nach München geschafft und dort gezählt und gepackt werden. So kann ein reibungsloser Ablauf der Beladung gewährleistet werden. Aus München startet dann der LKW mit einem Fassungsvermögen von 20 t auf den Balkan.
Der Start des Hilfstransports soll gemeinsam mit den Aktiven und Unterstützern geschehen um einen einheitliches ?Los geht?s? zu symbolisieren. Diese Aktion wollen wir durch Presse sowie eine bekannte Persönlichkeit begleiten lassen.
Das Projekt
Verlauf des Projekts
Die Probleme der Roma in der Region, viele waren während des Krieges in Deutschland, sind mannigfaltig. Von einer katastrophalen Wohnsituation abgesehen, ist ein großer Teil der Roma-Gemeinschaft des Lesens und Schreibens nicht mächtig (ca. 60%), hat keine Arbeit und auch keine Perspektive. Der Analphabetismus führt unter anderem dazu, dass viele Roma auch auf Mittel verzichten, die ihnen eigentlich zustehen.
Das oberste Ziel des Projektes ist es...
...die Roma-Gemeinschaft in den Gemeinden Bijeljina und Zivinice nachhaltig zu stärken. Die Roma sollen über ihre Rechte aufgeklärt und die Armut durchbrochen werden. Den Kindern soll eine aktive Teilnahme an der Zivilgesellschaft ermöglicht werden, indem sie Zugang zu Bildung erhalten. Das Projekt zielt dabei darauf ab, die soziale Kluft zwischen Roma und Nicht-Roma zu schmälern. Um diese Ziele zu erreichen, werden unterschiedliche Programme durchgeführt.
Aktuelle Neuigkeiten aus dem Projekt gibt es auf unserer Stiftungsseite ..












