Feierliche Eröffnung des Jugendzentrums im serbischen Zaječar

Es ist soweit! Das erste Jugendzentrum hat seine Türen für die Jugendlichen der südserbischen Kleinstadt geöffnet. Von nun an können Jugendliche für sie komplett neue Angebote aus den Bereichen Kultur und Bildung nutzen und so ihre Freizeit kreativer gestalten.

Zaječar, Mai 2010. In der Kleinstadt im Osten Serbiens, die nicht weit von der bulgarischen Grenze entfernt liegt, gibt es außer ein paar Sportmöglichkeiten für junge Menschen fast keine Freizeitangebote. Das einzige Kino zeigt nur selten Filme, die Jugendliche interessieren. Fehlende außerschulische Bildungsangebote und mangelnde Möglichkeiten, die eigene Freizeit kreativ und sinnvoll zu verbringen sowie die hohe Arbeitslosigkeit lassen viele Jugendliche resignieren. Viele von ihnen haben das Gefühl, nichts mit sich anfangen zu können und sowieso keinen Einfluss auf die Gegebenheiten zu haben.

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Keine guten Aussichten für Jugendliche im Kosovo

Heute vor zwei Jahren wurde das Kosovo unabhängig erklärt. Die Stiftung Schüler Helfen Leben möchte anlässlich dieses Tages darauf aufmerksam machen, dass die Lebenssituation von Jugendlichen in diesem von Krieg, Korruption und Armut gebeutelten Land weiterhin schlecht ist.

Berlin, 17. Februar 2010. Mehr als 50% der Bürger des Kosovo sind Jugendliche. Wiederum die Hälfte der Jugendlichen ist arbeitslos und besonders von Armut betroffen. Viele von ihnen haben nicht einmal die Möglichkeit, nach der Grundschule eine weiterführende Schule zu besuchen, da sie ihre Familien ernähren müssen. Immer mehr von ihnen ziehen vom Land in die Städte, in der Hoffnung auf Arbeit. Leider oft vergeblich.

Bisher hat die kosovarische Regierung nur wenig unternommen, dass Jugendliche ihre bürgerlichen Rechte und Pflichten im politischen Entscheidungsprozess ausüben können. Sowohl auf lokaler, als auch auf regionaler und nationaler Ebene haben Jugendliche bisher kaum Mitspracherechte. Die geringen Beteiligungsmöglichkeiten und die weit verbreitete Korruption nehmen den Jugendlichen die Lust und den Mut, in der Gesellschaft aktiv zu werden und ihre Rechte einzufordern. Vielmehr sind sie resigniert und denken, dass sie an der vorherrschenden Armut und der hohen Arbeitslosigkeit ohnehin nichts ändern können.

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Workshop zum Thema Berliner Mauer bei SHL im Kosovo

Sechs Studentinnen und Studenten der Berliner Freien Universität veranstalten bei Schüler Helfen Leben Kosova einen Workshop über den Berliner Mauerfall. 

Rahovec/Orahovac, 3.- 4. Oktober 2009. Im Rahmen ihres Projektkurses "Wohltätigkeit im neuen Osteuropa" reisten sechs Studentinnen und Studenten der Freien Universität Berlin in die multiethnische Gemeinde Rahovec/Orahovac. Bei Schüler Helfen Leben Kosova veranstalteten die Studierenden einen von der Deutschen Botschaft in Pristina finanzierten Workshop über den Berliner Mauerfall. Mit Jugendlichen vor Ort setzten sie sich mit dem Begriff "Mauer" auseinander. Abreißen, stehen lassen, überwinden oder fliehen? Durch Fluchtgeschichten, Bilder und Spiele diskutierten sie gemeinsam ihre Erfahrungen mit den positiven und negativen Seiten einer Mauer. Am Ende konnten die Jugendlichen Leinentücher mit ihren persönlichen Botschaften bemalen. Im Herbst werden diese Tücher an der East Side Gallery in Berlin ausgehängt.

weitere Informationen findet ihr auf der Seite der Deutschen Botschaft in Pristina

Neues von der bosnischen Schülervertretungsorganisation ASuBiH

Die bosnische Schülervertretungsorganisation ASuBiH startet durch: neuer Präsident, neuer Vorstand und offizielle Mitgliedschaft bei der europäischen OBESSU

Sarajevo, 28. September 2009. Im September fand die Generalversammlung der Bosnien und Herzegowina weiten Schülervertretungsorganisation ASuBiH (Asocijacija Srednjoskolaca u Bosni i Hercegovini) mit etwa 160 delegierten Jugendlichen, Gästen vom Organizing Bureau of European School Student Unions (OBESSU), der serbischen und kroatischen Schülervertretung und Vertretern verschiedener NGOs statt. Höhepunkte der Generalversammlung in Sarajevo waren die Wahlen von zehn neuen Vorstandsmitgliedern und des neuen Präsidenten der AsuBiH.

Außerdem wurde auf der Versammlung die offizielle Mitgliedschaft der ASuBiH bei der OBESSU besiegelt.

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Erstes Jugendzentrum im ostserbischen Zaječar

Das Berliner Stiftungsbüro von Schüler Helfen Leben hat vom 10. bis zum 14. August das neue Förderprojekt im ostserbischen Zaječar besucht. Zuvor hatte im Mai dieses Jahres die Mehrheit von ca. 300 deutschen Schülervertreterinnen und Schülervertretern auf dem Projektauswahltreffen (PAT) begeistert für die Förderung des Aufbaus eines Jugendzentrums in Zaječar gestimmt.

Zaječar 10. - 14. August 2009. Zaječar ist eine Kleinstadt im Osten Serbiens, nicht weit von der bulgarischen Grenze entfernt. Auf den ersten Blick macht die Stadt mit ihren ca. 40.000 Einwohnern einen netten und geordneten Eindruck. Die Menschen warten sogar bei Rot an der Ampel, auch wenn weit und breit kein Auto zu sehen ist! Es gibt einige schöne Häuser, einen künstlichen Strand am Fluss Timok mit Spiel- und Sportmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche und sogar eine kleine Skipiste. Aber schon bald merkt man, dass diese und ähnliche Angebote nur eine schöne Hülle sind. Fast alle Fabriken stehen still. Außer ein paar Sportmöglichkeiten gibt es für junge Menschen fast keine Freizeitalternativen. Die Stadt bietet weder Jugend- noch Kulturzentren. Es gibt noch nicht einmal einen Buchladen oder ein Internetcafé. Das einzige Kino zeigt nur Hollywoodproduktionen. Die meisten Jugendlichen hängen als Folge dieser Situation auf der Straße herum.

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30 Jugendliche aus Durres für erfolgreiche Ausbildung geehrt

Auf ins Berufsleben - unser Projektpartner DI&GE (Development, Information & Gender Equality) aus Albanien überreichte 30 Jugendlichen in einer feierlichen Zeremonie ihre offiziellen Urkunden für den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildungskurse zum Koch, Friseur oder Elektriker.

Durres, 15. Juli 2009. Neben Rüdiger und Sandra  aus der Stiftung Schüler Helfen Leben nahmen auch verschiedene Partner des Projekts, wie der Vertreter des Bürgermeisters und die Direktorin des Ministeriums für Arbeit, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit an dieser Feierlichkeit teil. Sie würdigten in einer kurzen Ansprache die Erfolge der Jugendlichen und dankten ihnen für ihr Engagement im Projekt, welches über die Teilnahme an den Kursen weit hinausgeht.

Die Deutsche Welle zu Besuch in unseren Jugendzentren im Kosovo

Anna Kuhn-Osius, freie Journalistin der Deutschen Welle, hat im Juni unsere Jugendzentren im ethnisch geteilten Rahovec/Orahovac, einer kleinen Stadt im Kosovo, besucht. In ihrer Reportage schaut sie unserem FSJler Thomasz Bielecki bei seiner Arbeit über die Schulter und beschreibt wie sich die jungen Albaner und Serben trotz der Vorurteile, die sie gegeneinander haben, in den Jugendzentren allmählich näher kommen.

Die gesamte Reportage mit Fotos aus Rahovec/Orahovac und den Jugendzentren findet Ihr hier

 

 

"Balkan jetzt erst recht!" Unsere Podiumsdiskussion am Sozialen Tag 2009

Wir befinden uns in der saarländischen Landesvertretung in Berlin Mitte: Ministerialdirigent Jürgen Lennartz begrüßt uns enthusiastisch. "Ihre Podiumsdiskussion liegt mir besonders am Herzen. Ich kenne die Situation auf dem Balkan aus privaten Gründen gut und weiß, dass die Hilfsbedürftigkeit dieser Region weiterhin besteht."

Berlin, 18. Juni 2009. Jetzt flimmert der Videospot für den Sozialen Tag über die Leinwand hinter den Diskussionsteilnehmern, in dem eine schwarz-weiße Welt durch den heldenhaften Einsatz von Schülern bunt wird.

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Spannende Diskussion auf dem Podium

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