Schüler Helfen Leben erhält Europäischen Bürgerpreis
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"Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt." Mit diesem Satz aus einem Lied der Band "Die Ärzte" begann Katharina Rogge, Vorstands- und Stiftungsratsmitglied von Schüler Helfen Leben ihre Dankesrede. Stellvertretrend für alle am Sozialen Tag teilnehmenden Schülerinnen und Schülern erhielt sie am 31. März 2012 von Ulrike Rodust den Europäischen Bürgerpreis.
Die schleswig-holsteinische Europaparlamentarierin Rodust hatte die Jugendhilfsorganisation im vergangenen Jahr für den Preis vorgeschlagen. Bei der Preisverleihung, die im Rahmen des Projektauswahltreffens von Schüler Helfen Leben stattfand, ging sie auf die Geschichte der Jugendorganisation ein: "Es berührt mein Herz, dass junge Menschen aus Deutschland sich nun schon seit zwei Jahrzehnten dafür einsetzen, dass es anderen jungen Menschen, die auch in Europa leben, besser geht. Ich freue mich, dass das Europäische Parlament dieses Engagement mit dem Europäischen Bürgerpreis honoriert."
250 Schülerinnen und Schüler wählen das Projekt des Sozialen Tages 2012
Vom 30. März bis zum 1. April 2012 fand das Projektauswahltreffen von Schüler Helfen Leben statt. In einer Berliner Schule setzten sich 250 Schülerinnen und Schüler aus allen Bundesländern und Schularten mit der Geschichte, den Kulturen und den Problemen Südosteuropas auseinander. Höhepunkt war die Wahl des Projekts des Sozialen Tages 2012.
Das Gewinner-Projekt "Aus der Kriminalität in die Gesellschaft" wird sich in Serbien für eine gewaltfreie Perspektive von straffällig gewordenen Jugendlichen einsetzen.
Interview mit SHL-Freiwilligen in Novi Sad (Serbien)
Schüler Helfen Leben bietet jungen Menschen aus Deutschland die Möglichkeit, sich als Freiwillige für Gleichaltrige auf dem Balkan einzusetzen. Mona (20) lebt seit August im nordserbischen Novi Sad und unterstützt die Arbeit im Kulturzentrum CK13. Davor hat sie ihr Abitur gemacht und in ihrer Heimatstadt mit Freunden ein selbstverwaltetes soziales Zentrum aufgebaut. Im Interview verrät sie, was sie bis jetzt in Novi Sad erlebt hat, wie ihr Alltag aussieht und welchen Dingen sie begegnet, von denen sie dachte, es gäbe sie nicht mehr.
Ergreife deine Chance - lerne Südosteuropa kennen!
Viele von uns kennen die Namen der Länder Südosteuropas. Doch nur wenige haben eine authentische Vorstellung vom Alltag, den vielfältigen Kulturen und Sprachen der Menschen, die dort leben. Ein kurzer Trip in die Hauptstadt reicht meist nicht aus, um einen umfangreichen Einblick von einem Land zu bekommen und die "Tourist Bubble" zu verlassen. Ein Freiwilligendienst wie ihn auch Schüler Helfen Leben anbietet, ist eine Chance, tiefgehende Einblicke in andere Kulturkreise zu erlangen. Aber es gibt auch viele weitere Möglichkeiten. Hier wollen wir einige von ihnen vorstellen.




