Unsere Projekte aus Albanien - Eindrücke aus Tirana

In Albanien unterstützt Schüler Helfen Leben zwei Projekte. Auch das Projekt des Sozialen Tages 2010 befindet sich in diesem Land: In der Hauptstadt Tirana wird Straßenkindern durch ein Tageszentrum und Jugendsozialarbeit geholfen. Darüber hinaus ist das Projekt "Hilfe für Kinder und Jugendliche in Not" in Tirana aktiv, das sich vor allem an Jugendliche ohne Berufsausbildung aus sehr armen Familien wendet. 

Im Februar konnten wir beide Projekte besuchen und uns ein Bild von der Arbeit unserer Partner machen. Einige visuelle Eindrücke zeigen wir hier. Wenn man auf die Bilder klickt, öffnet sich eine größere Version inklusive Untertiteln.

Bilder von den Projekten

Das Büro des Projekts 'Straßenkindern eine Chance'. Finanziert wird das Projekt durch die Einnahmen des Sozialen Tages 2010. Mitarbeiter und Straßenkindern stehen im ständigen Austausch....

Das Tageszentrum befindet sich in der Stadtmitte Tiranas. Im ersten Stock wird gebaut. Im Erdgeschoss machen die Kinder Hausarbeiten und werden von den Mitarbeitern des Projekts betreut.

Die Mitarbeiter des Projekts arbeiten aber nicht nur in dem Zentrum, sondern fahren regelmäßig zu den vielen Roma-Siedlungen und beraten die Menschen unter anderem in Gesundheitsfragen.

Auf den matschigen Wegen und vor den Hütten sieht man vor allem Frauen und Kinder.

Was aussieht wie ein Flusstal ist in Wirklichkeit eine Müllhalde. Direkt nebenan befindet sich eine Roma-Siedlung.

Hier sammeln sich die Abfälle der Bewohner des rasch wachsenden Tiranas.

Erst wenn man näher an die Halde heranfährt merkt man es. Da sind Menschen in dem Müll.

Viele Roma verdienen sich so ihren Unterhalt. Sie verkaufen den gesammelten Müll an Rohstoffhändler.

Ortswechsel. Das Zentrum des zweiten von SHL in Albanien geförderten Projekts befindet sich in einem Randbezirk von Tirana. Das Gebäude wird von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt.

In dem Zentrum können Jugendliche ihre Freizeit gestalten und an Workshops teilnehmen. Außerdem erhalten sie eine Berufsausbildung. Der Betrieb läuft. Aber noch muss viel an dem Gebäude getan werden.

Regelmäßig finden Workshops statt. Hier arbeitet eine Mitarbeiterin mit den Jugendlichen zu den Themen Diskriminierung und Xenophobie.

Das Interesse ist groß und der Seminarraum eigentlich zu klein.

Mit Rollenspielen regen die Mitarbeiter die Jugendlichen zum Nachdenken an. Sie kommen aus einem extrem armen Viertel. Es ist durch starken Zuzug aus ländlichen Gebieten geprägt.



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