Ergreife deine Chance - lerne Südosteuropa kennen!

Viele von uns kennen die Namen der Länder Südosteuropas. Doch nur wenige haben eine authentische Vorstellung vom Alltag, den vielfältigen Kulturen und Sprachen der Menschen, die dort leben. Ein kurzer Trip in die Hauptstadt reicht meist nicht aus, um einen umfangreichen Einblick von einem Land zu bekommen und die "Tourist Bubble" zu verlassen. Ein Freiwilligendienst wie ihn auch Schüler Helfen Leben anbietet, ist eine Chance, tiefgehende Einblicke in andere Kulturkreise zu erlangen. Aber es gibt auch viele weitere Möglichkeiten. Hier wollen wir einige von ihnen vorstellen.

Interview mit dem Leiter von SHL Kosova

SHL Kosova in Rahovec/Orahovac leistet Jugendarbeit in der zwischen Kosovo-Albanern, Kosovo-Serben und Roma geteilten Gemeinde im Süden des Kosovos. Seit Kurzem ist mit Shkumbin Arifi (43), der ab 2012 der neue Programmleiter sein wird, ein neues Teammitglied an Bord. Im Zuge seiner Berlin-Reise konnten auch wir das neue Gesicht bei SHL Kosova kennenlernen und mit ihm über seine persönlichen Eindrücke sowie Perspektiven der Jugendarbeit in der kosovarischen Gemeinde sprechen.

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Das Projekt des Sozialen Tages 2011 - Die Partnerorganisation

In Bosnien und Herzegowina werden Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Bevölkerungsgruppen noch immer voneinander getrennt. Diese Tatsache und das Konzept der bosnischen Organisation Genesis überzeugte Dutzende Schülerinnen und Schüler auf dem Projektauswahltreffen im vergangenen Juni. Sie entschieden: Das Projekt "Gemeinsam unter einem Dach" wird von den Mitteln des Sozialen Tages gefördert.

Wie sieht die Arbeit im Projekt genau aus? Welche lokale Organisation setzt das Projekt um? Wer ist am Projekt beteiligt? Einblicke in die Aktivitäten und Herausforderungen des Projekts konnten Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung im Oktober gewinnen.

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Interview mit der Auslandfreiwilligen Sarah Houter

"Das Schöne an der Arbeit mit den jungen Leuten hier ist, dass man sofort etwas zurück bekommt - sei es ein Lächeln oder einfach die Tatsache, dass sie  wieder kommen."

Seit August lebt und arbeitet die 18-jährige Sarah Houter als SHL-Auslandsfreiwillige auf dem Balkan. Mit einem Rucksack voller Erwartungen, aber auch vielen Fragezeichen machte sie sich auf den Weg, um im Jugendzentrum SHL Kosova ein Jahr lang mitzuarbeiten. Dass die Umstände in der ethnisch geteilten Stadt Rahovec/Orahovac oft ungewohnt sind und viel Eigeninitiative erfordern, war ihr bewusst. Wie gut sie sich darin zurechtfinden würde allerdings nicht.

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Schüler Helfen Leben gewinnt Europa-Lilie

Berlin, 26.11.2011. Die Europa-Union Deutschland zeichnete am Samstagnachmittag Schüler Helfen Leben (SHL) mit der Europa-Lillie für europäische Jugendarbeit aus. Der Preis wurde in der Jerusalemkirche in Berlin-Kreuzberg vergeben.

Im Januar 2011 nominierten zahlreiche Personen Deutschlands größte Jugendhilfsorganisation Schüler Helfen Leben (SHL) für die Europa-Lilie, die in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wurde. Dass die Wahl auf die Jugendinitiative fiel, begründete die Jury unter anderem mit der herausragenden Leistung von Schüler Helfen Leben für ein solidarisches Europa.

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Zwei Schulen unter einem Dach

In Bosnien und Herzegowina werden Kinder und Jugendliche der verschiedenen Ethnien noch immer voneinander getrennt. An den so genannten "Zwei Schulen unter einem Dach" sind die Lehrbetriebe im selben Gebäude untergebracht, doch weder Schüler/-innen, noch Lehrer/-innen unterschiedlicher ethnischer Gruppen haben untereinander Kontakt. Sie haben eigene Eingänge, Räumlichkeiten und unterschiedliche Unterrichtsschichten. Selbst auf dem Schulhof stehen oft Zäune, um den Kontakt zwischen den Jugendlichen der verschiedenen Volksgruppen zu verhindern. Lehrbücher aus "ethnisch empfindlichen" Fächern wie Geschichte, Landeskunde, Religion und den Muttersprachen sind reich an nationalistischen und intoleranten Aussagen über die anderen Ethnien, insbesondere wenn es um den Bürgerkrieg geht.

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Von Bosnien in die Welt: "The Angel of Srebrenica"

Der junge Regisseur mit Wim Wenders

Eine Ballerina tanzt auf Zehenspitzen durch das zerstörte, leblose Srebrenica - leicht, elegant und unbeschwert. Als sie zu den Massengräbern des schlimmsten Kriegsverbrechens in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg kommt, wachsen ihr Flügel. Doch diese verliert sie plötzlich wieder und bricht zusammen, als sie einen Grabstein sieht: Die Inschrift auf dem Stein erinnert an ein viel zu kurzes Leben eines Jungen, der am 11. Juli 1995 starb. Ado Hasanovic erzählt diese Geschichte in seinem Kurzfilm "The Angel of Srebrenica". Der Film sei das Ergebnis einer emotionalen Beziehung zwischen ihm und seiner Heimatstadt, die vom Genozid von 1995 verfolgt wird, sagt Ado.  Er war sechs, als er 1993 während der Bosnienkriege mit seiner Familie aus Srebrenica floh...

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