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Samstag - Hintergründe des Balkans und der Projekte

Samstag - Nirgendwo haben zwei Stimmen so viel Gewicht!

Frisch gestärkt durch das leckere Essen im A&O Hostel, ging es für die Teilnehmer heute um den Inhalt der SHL-Projekte und der vier Kandidaten. Auf dem "Markplatz" erarbeiteten sie in Kleingruppen die Voraussetzungen, Bedingungen und Ziele der einzelnen Kandidaten und bisherigen SHL Projekten. 

In der Teamphase stellte nun jede Kleingruppe ihr Projekt den restlichen Teilnehmern vor, sodass jeder Teilnehmer bis zur Wahl bestens über alle Kandidaten bescheid wusste, um für sich selbst das beste Urteil treffen zu können.

Gewonnen hat das Projekt "Straßenkindern eine Chance" zu dem es hier weitere Informationen gibt.

 

Die Workshops

Jeder Teilnehmer besuchte beim Projektauswahltreffen zwei Workshops. Rund 30 verschiedene Angebote standen zur Wahl, das Themenspektrum reichte von "Medienkrieg: Wie kam´s?" über "Familie auf Albanisch" bis hin zu "Projekte selbst machen." Das sagen die Referenten nach ihren Workshops:

Freizeit - Was ist das?
"Das war eine sehr relaxte Atmosphäre, da wir auch nicht so viele Vorträge hatten. Wir haben mehr diskutiert und uns ausgetauscht – ein bisschen wie beim Speeddating."
Ansgar Seng, FSJler im Kosovo

Homophobie auf dem Balkan / Ziviler Militarismus und Kriegsdienstverweigerung in Bosnien-Herzegowina
"Der erste Workshop war lebhafter, das Thema hat die Teilnehmer wohl mehr angesprochen, da es aktueller ist und weniger Faktenwissen erfordert. Der Workshop danach war ziemlich still, vielleicht weil zu wenig Zeit war oder die Teilnehmer zu müde waren. Insgesamt ist aber alles gut verlaufen."
Thomas Schad, SHL-Mitglied.

 

Interview

Emilia von Senger, die für den Starter schrieb, führte ein Interview mit Djordje Tomic, der einen Workshop über Nationalismus nach dem Zerfall Jugoslawiens hielt.

Emilia: "Jugoslawien ist weg - aber wo sind die Jugoslawen? So der Name deines Workshops. Was wolltest du den Teilnehmern vermitteln?"

Djordje Tomic: "Ich habe versucht, die Frage nach der nationalen Identität neu aufzurollen. Im Nachhinein deuten viele den Zerfall Jugoslawiens als logische Folge der verschiedenen nationalen Identitäten. Meiner Meinung nach ist das Bekennen zu einer nationalen Idee allerdings nicht die Ursache für den Zerfall Jugoslawiens. Der Hass war nicht die Ursache der kriege, sondern die Folge.
Um das verständlich zu machen, habe ich ein Rollenspiel vorbereitet, in dem die Teilnehmer die Situation unmittelbar vor dem Zerfall Jugoslawiens nachstellen. Es gibt auf der einen Seite die politischen Akteure, die sich für unterschiedliche Schicksale Jugoslawiens aussprechen und auf der anderen Seite die Bevölkerung, die am Ende über das weitere Schicksal Jugoslawiens abstimmen soll. Die Wahl ist mit der Unabhängigkeit Kroatiens ausgegangen, ähnlich wie in der Realität. Dadurch haben die Teilnehmer die soziologischen Prozesse und die Ansprüche der politischen Eliten nachvollziehen können."

Galerie

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