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Noch Fragen?

Das Engagement beim Sozialen Tag will gut geplant sein.
Die Versicherung, das Finanzamt, der Lohn der Schüler oder die Jobsuche selbst werfen häufig Fragen auf. Die wichtigsten davon und die passenden Antworten dazu gibt es hier.

Die 1992 als Schülerinitiative gegründete Organisation Schüler Helfen Leben steckt hinter dem Sozialen Tag. Der Soziale Tag wird jedes Jahr vorrangig von den Jugendlichen organisiert, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Büro Neumünster machen.

Am Sozialen Tag können Schülerinnen und Schüler jeder Altersstufe und Schulform teilnehmen. Jede Schule entscheidet selbst, ob ein Jahrgang, die gesamte Schule oder freiwillige Schüler*innen teilnehmen. 

Das Jugendarbeitsschutzgesetz steht dem Engagement von Schüler*innen jeden Alters am Sozialen Tag nicht entgegen. Denn: Im Vordergrund steht nicht das Jobben, sondern der pädagogisch-soziale Zweck der Aktion, teilt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit. Dennoch sollte jede*r Schüler*in einer für sein*ihr Alter angemessenen Beschäftigung nachgehen.

Den Job für den Sozialen Tag kann sich jede*r selbst aussuchen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Von der Arbeit bei einem Großunternehmen bis zum Rasenmähen bei Opa. Erlaubt ist alles, was Spaß macht. Die von uns zugeschickten Arbeitsvereinbarungen helfen dabei, dass alles geregelt abläuft.

Wichtig ist, dass die Tätigkeit dem Alter der Teilnehmer*innen entspricht. Jüngere Schüler*innen können deswegen unter Aufsicht Gruppenaktionen wie z.B. Spendenläufe oder Flohmärkte starten.

Bundesweit wird der Soziale Tag am 13. Juli 2017 durchgeführt, in einigen Bundesländern auf Grund früherer Ferien am 8. Juni.  Sollte es an Ihrer Schule Terminschwierigkeiten geben, ist es kein Problem, den Sozialen Tag an einem Alternativtermin durchzuführen. Bitte geben Sie auf dem Anmeldeformular das Datum an, an dem Sie den Sozialen Tag durchführen möchten.

Grundsätzlich können Arbeitgeber und Schüler das Entgelt individuell festlegen. Als Orientierung empfehlen wir einen Stundenlohn von 7-10 Euro. Im Sinne des sozialen Zwecks freuen wir uns aber, wenn sich Arbeitgeber*innen dazu entschließen, das Engagement der Schüler*innen darüber hinaus zu unterstützen.

Die Schüler*innen sind über ihre Schule unfallversichert, da die Schule den Sozialen Tag im Rahmen einer Schulveranstaltung durchführt. Schüler Helfen Leben garantiert darüber hinaus mit seinen Partnern eine subsidiäre Haftpflichtversicherung.

Rund 600 Schulen machen jedes Jahr mit. Von der Grundschule über Förderschulen bis hin zum Gymnasium sind alle Schularten dabei und können ihren Teil dazu beitragen. Der Soziale Tag ist soziales Engagement, das jede*r kann.

Die Lohnzahlungen können als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Als Beleg dient die Arbeitgeberseite der Arbeitsvereinbarung. Ein Lohnsteuerabzug kann aufgrund fehlender steuerlicher Auswirkungen entfallen. Dies ist von allen Bundesländern bestätigt. Sozialversicherungsbeiträge müssen nicht gezahlt werden.

Die Einnahmen des Sozialen Tages unterstützen unsere Jugend- und Bildungsarbeit in Südosteuropa, Jordanien, Syrien und Deutschland. In unseren Projektregionen sind das meist unsere Partner, in Deutschland unsere Seminare und Workshops, das Sozialer Tag-Mobil sowie das Projektauswahltreffen.  Die diesjährigen Sozialer Tag-Projekte zeigen wir hier.

Die satzungsgemäße und sparsame Verwendung der Gelder wird neben den von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer*innen von Steuerberatern und dem Finanzamt kontrolliert.

Insgesamt brachte der Soziale Tag bis heute rund 27 Millionen Euro für unsere bisher über 130 Projekte in Südosteuropa und Jordanien/Syrien zusammen. Wir freuen uns, die Arbeit unserer Partner vor Ort dadurch langfristig und nachhaltig fördern zu können, sodass die meisten Projekte auch nach dem Ende unserer Finanzierung nicht beendet werden müssen, sondern in die Selbstständigkeit entlassen werden können.

Unsere aktuellen Partnerprojekte stellen wir hier vor.

Schüler Helfen Leben entstand während des Jugoslawienkriegs. Wir erleben in unserer täglichen Arbeit, dass Konflikte nicht mit dem Ende eines Krieges aufhören, sondern das Leben auf Jahre und Jahrzehnte verändert. Nach langjähriger Verbundenheit und Expertise in dieser Projektregion, ist uns ein großes Anliegen, weiterhin einen nachhaltigen Anteil zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche in dieser Region zu leisten.

Vor fünf Jahren entschieden sich die Mitglieder von Schüler Helfen Leben, Förderungen in dem akuten Konflikt in Syrien und im Nachbarland Jordanien zu ermöglichen. Ebenso wie vor 25 Jahren in Südosteuropa leiden hier vor allem Kinder und Jugendliche unter den ethnisch-religiösen Auseinandersetzungen. Es ist eins der aktuell zentralsten Kriegs- und Krisengebiete, die unter anderem auf Südosteuropa durch die Migrationsbewegungen starke Implikationen haben. 

Nachdem der Verein Schüler Helfen Leben 1994 gegründet wurde, wurde 2002 die Stiftung Schüler Helfen Leben zur langfristigen Absicherung der Projekte ins Leben gerufen. Alle Aktivitäten werden in enger Zusammenarbeit gestaltet, so dass sich die Mitglieder nun dazu entschieden haben, beide Organisationsteile zusammenzufassen und in einer partizipativen Stiftung aufzugehen. Dadurch werden künftig u.a. Verwaltungskosten eingespart, die als Spenden direkt in die Projekte fließen können.

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